aktuelle Entwicklung 'Berufsreglementierung'
Breite Stütze der Verbände für OdA KTTC Delegierte sicherten Ausfallsbeitrag für Berufsfeldanalyse
Von Beginn an hat sich die OdA KTTC (Organisation der Arbeitswelt KomplementärTheapie) nebst einem gesamtschweizerischen Branchenabschluss einen eidgenössischen Abschluss in KomplementärTherapie zum Ziel gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technik) und in Kooperation mit der OdA Alternativmedizin wurde, nebst Bedarfsnachweis und Stakeholderanalyse, für die KomplementärTherapie und die Alternativmedizin je ein Berufsbild erstellt, das im Frühjahr den beteiligten Verbänden zur Vernehmlassung vorgelegt wurde. Der VeT, als Mitglied des Dachverband Xund, hatte auf diesem Weg die Möglichkeit, zur Vorlage Stellung zu beziehen. Der Vorstand war aufgefordert den ausgearbeiteten Fragebogen entsprechend zu beantworten. In der Zwischenzeit wurden die beiden Berufsbilder KT und AM gemäss den Ergebnissen der Vernehmlassung überarbeitet und gehen demnächst in die externe Vernehmlassung (Krankenversicherer, Kantone usw).
Hauptziele der BFA
- Die Definition und Differenzierung der beiden Berufe im Bereich der nichtärztlichen KomplementärTherapie und AlternativMedizin
- die Positionierung und Abgrenzung gegenüber weiteren Berufen im Gesundheitswesen
- die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für die spätere eidgenössische Reglementierung der Berufe.
Nach Abschluss der Vernehmlassung, wurden die Stellungnahmen der Verbände an das Projetktteam zurückgegeben, als Feedback ihrer Arbeit und mit dem Auftrag, die entsprechenden Kritiken in die Überarbeitung der Dokumente einfliessen zu lassen.
An dieser Stelle möchte der Vorstand VeT dem Projektteam - Rudolf Happle (Projektleitung); Markus Senn (OdA AM); Anne Mäder und Peter Itin (OdA KTTC) ganz herzlich für ihre Arbeit danken!
Eine grosse Herausforderung stellt die Abgrenzung der beiden angestrebten Abschlüsse des AlternativMediziners und des KomplementärTherapeuten dar. Die beiden Berufsbilder sind sich nahe dadurch, dass sie eine sogenannt natürliche Intervention zur Stärkung der Selbstregulierungskräfte und zur Initiierung von Genesungsprozessen anstreben und sich in ihrem Ansatz erheblich von Schulmedizinischen Auffassungen unterscheiden. Dennoch gibt es zwischen AM und KT ebenso grosse Unterscheidungen. Diese herauszuarbeiten, die daraus entstehenden Kompetenzen zu beschreiben, die Rollen der Praktizierenden zu definieren und eine Systematik zu entwickeln, sind die ganz grossen Herausforderungen an das Projekttam.

