Wie wird eine Ischialgie wirksam behandelt?
Behandlung einer Ischialgie

Wir teilen heute gerne einen aktuellen Fall mit euch mit Praxisrelevanz.
Behandlungsserie Diskusprolaps: Herr C., 45 Jahre alt.
MRI: Discusprotrusion L4/L5 mit rechtsseitiger neuroforaminaler Beteiligung und konsekutivem Kontakt zur rechten L4 Wurzel.
Behandlungsserie von 7 APM Sitzungen.
Hauptbeschwerden Therapiebeginn: LWS Schmerzen rechtsseitig NRS 6/10; ziehende, flächige Schmerzen gesamter Oberschenkel rechts ventrolateral NRS 8/10; Taubheitsgefühl gesamter Oberschenkel rechts. Opiate täglich 2x.
Fokus der Behandlung:
Zu Beginn der Behandlungsserie stand das Schaffen der Flussbedingungen mit Energetik, Becken/WS und lokale Kälteanwendungen auf der schmerzhaften, energievollen Stelle im Vordergrund. Becken/WS in der ersten Behandlung schmerzfrei durchführbar. Das Becken wirkt als Fundament der Wirbelsäule, Becken und Wirbelsäule bilden eine funktionelle Einheit. Bei länger andauernden Blockaden der ISG entstehen reflektorisch Gegendrehungen in der Wirbelsäule. Wie auch umgekehrt organisch bedingte Fehlstellungen der WS oder Störungen in Beckenorganen die ISG beeinflussen und verdrehen können. Blockaden der ISG begünstigen somit die Bandscheibenproblematik. Durch das Lösen der Blockaden in den Beckengelenken und der Wirbelsäule kann Druck vom Spinalnerv genommen werden.
Verursacherbehandlung über Dünndarm rechts nach den Regeln der Energetik, um dem Dünndarm rechts Energie abzuziehen. Weiters wurde der Fokus bei jeder Behandlung auf eine vollständige Behandlung der ISG und der Wirbelsäule gelegt.
Zusätzlich zur Entlastung des Verdauungssystems eine Reiskur zwischen dem 18. April und dem 20. April. Am 22. April wurde trotz verbesserter Symptomatik eine Cortison Infiltration durchgeführt mit dem Ziel die bis dahin nicht viel verbesserte Taubheitsproblematik des rechten Oberschenkels zu verbessern.
Autor des Artikels: Fabian Dominik
